The Land of the Forefathers

Erste Sitzung
Havarie, Hunger und Hundekämpfe

Unsere Helden waren in der Hauptstadt des Königreichs Aethelheim aufgebrochen, um aus verschiedenen Gründen zum alten Kontinent der Menschen zu reisen: Die Nekromantin Erite kam auf Geheiß von Ignaz, dem Gesandten des dunklen Ordens. Dem berühmte Bogenschütze Beric Bowie war vom König aufgetragen worden, das alte Land für Aethelheim zu beanspruchen. Warum Dunwick und Enchiridion ausgezogen sind, ist in Vergessenheit geraten.

Jedenfalls heuerten sie in der Haupstadt auf einem Schiff an, das sie nach Altes Tor bringen sollte. Die Reise verlief zunächst ereignislos. Aber nur wenige Tage bevor die wackeren Recken Altes Tor erreichen sollten, kam es zur Katastrophe: Mitten in der Nacht wurde das Schiff scheinbar angegriffen; das Oberdeck war zerstört, der Großteil der Crew verschwunden, und an der Seite hatte das Schiff leck geschlagen. In der Ferne konnte man ein schwarzes Kriegsschiff erkennen, dass wohl mit Feuerwaffen einen Großteil des Schadens angerichtet hatte. Aber nicht genug: Das Schiff war auch auf Felsen, die unter der Wasseroberfläche verborgen lagen, aufgelaufen.

Nachdem Beric Bowie heldenhaft einige Vorräte retten konnte, gingen die Helden mit den Seemännern Alf, Hein und Ulrich an Bord eines Beibootes. Der Barde Dunwick nutzte seine ausgezeichneten Kenntnisse des Nachthimmels um sie auf Kurs Richtung des alten Landes zu bringen, doch das kleine Boot verwehrte ihnen große Kontrolle über ihr Schicksal.

Es vergingen einige wenige Tage an Bord des kleinen Beibootes, bei dem die Helden an den Rand ihres Proviantes gebracht wurden. Nur die Sichtung einiger Meeresfrösche sorgte für Aufregung. Doch am morgen des vierten Tages kam der erlösende Ruf: Land in Sicht!

Zwischen schroff aufragenden Kreidefelsen entdeckte man eine Bucht, die sich später als das Delta eines Flusslaufes entpuppen sollte. Das zugehörige Tal war öde und leblos. Zur linken verschwand der Fluss in einem Tal das in unerklimmbare Gipfel führte, zur rechten hob das Land gen eines kränklich wirkenden Waldes an. Kurz überlegte man, dem Fluss bis zu einer merkwürdig anmutenden Erhebung zu folgen. Doch dann wurde entschieden, einer schleifenden Spur in den Wald zu folgen (es handelte sich dabei nicht, wie kurz vermutet, um eine Spur der Riesenschnecken, die, wie jeder weiß, zum Sterben an den Strand der Meere reisen).

Im Wald lauerten den Helden zwei Banditen auf, denen Beric und Enchi schnell den gar ausmachten. Zum Entsetzen der Seemänner steckte Erite einen der Banditen in ein Glas, während sie das Hirn des anderen extrahierte und probierte: Eine Vision einer kleinen Bergfeste, die zu der zuvor beobachteteten Erhebung zu passen schien, schmeckte sie aus diesen Überresten heraus.

Derweil fand Dunwick die Überreste eines Fischers, der an einer kleinen Hütte auf einer Lichtung – wohl von den Banditen – aufgespießt worden war. In der Hütte fand man einiges an Fisch als Proviant und ein merkwürdiges Amulett, wohl gnollscher Machart. Während der Nacht waren von den Bergen Trommeln zu vernehmen.

Am nächsten Tag reiste man in Richtung der kleinen Bergfeste. Die Seemänner hatten Angst davor, eine solch verteidigte Stellung zu attackieren, und blieben bei der Hütte zurück. Unsere vier Helden – und Ignaz, der sich sehr zurück hielt – kamen am Fuß der kleinen Feste an, und sprachen mit einem der Wachleute, der sie aus dem Fenster erspäht hatte. Während Dunwick und Beric hinaufgingen, erkundeten Erite und Enchi eine kleine Höhle am Fuße des Felsens. Jedoch fanden sie nur eine Kiste, ein paar Knochen und einen verhungerten Köter. Als dann oben an er Brücke Dunwick und Beric noch misstrauisch nach ihren Gefährten gefragt wurden, kamen Erite und Enchi schließlich doch dazu.
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Nach einem Fisch-Geschenk wurden sie schließlich doch in der Behausung willkommen geheißen. Im Inneren erwartete sie Graf Heinrich vom Silberflusstal. Dieser erklärte, er wäre der Anführer einer Gruppe von Männern – die Helden hatten sie in der Feste bereits gesehen -, die vor fünf Jahren ins alte Land gekommen waren. Er (v)erkannte Beric als den berühmten Meisterschützen, der zu seiner Zeit bei der königlichen Jagd von Aethelheim einen (nicht so sehr) goldenen Keiler erlegt hatte.

Er erzählte, oben in der alten Festung in den Bergen über der Schlucht, durch die der Silberfluss sich zieht, hausten seit einiger Zeit wieder schreckliche Gnolle. Diese hätten ihn und seine Männer fürchterlich drangsaliert, und den Weg in die Berge mit deinem Steinschlag versperrt. Außerdem hätten sie alle Tiere im Tal erjagt, so dass Heinrich und seine Männer zum Verhungern verdammt wurden. Er konnte den Helden zur Hilfe nur ein altes Dokument und einen Schlüssel aushändigen, mit dem er nichts anzufangen wusste – sie waren bereits in der von Hunden als Heim beanspruchten Festung gelegen. Dunwick erkannte das Dokument als Besitzurkunde einer alten Silbermine, die vermutlich eine unterirdische Verbindung zur alten Festung besitzen dürfte. Man beschloß, zusammen mit den Männern Heinrichs in die Mine einzudringen, und zur Not die Gnolle zu bekämpfen, anstatt einen schrecklichen Hungertod zu erleiden.

Am Ende dieses Tages beschloßen Erite und Enchi, heroisch den verhungerten Köter unter Heinrich Behaußung totzuknüppeln und in ein Glas zu stecken. Nachdem sich Erite einige Momente von dem Hund ins Bein beißen lies, fluchte Enchi die fürchterliche Bestie heldenhaft zu Tode, als diese den Fehler machte, sich auf der Flucht noch einmal umzudrehen.

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